Online-Marketing Glossar #3 Google AdWords

Heute geht es um Google AdWords: Besonders im Online-Marketing ist dieses Werbeinstrument kaum wegzudenken, um in den reichweitenstarken Suchmaschinen Marketing zu betreiben. Durch skalierbare Preise ist Google AdWords ein Werkzeug, das sich sowohl sehr große als auch kleine Unternehmen leisten können.

Das Design der aktuellen Version von Google Adwords ist inzwischen 15 Jahre alt. Höchste Zeit für ein Update, findet der Online-Riese und spendiert seinem Werbesystem in den kommenden Monaten ein komplett neues Design.

Google AdWords kurz zusammengefasst

In wenigen Worten ist Google AdWords eine Dienstleistung des namensgebenden Unternehmens Google, die bezahlte Werbeeinträge bei Suchergebnissen einblenden. Zu finden sind diese, je nach verwendetem Gerät, entweder oberhalb und unterhalb der Suchergebnisse oder an der rechten Seite. In Deutschland ist dieses Werbeinstrument aufgrund der Verbreitung der Suchmaschine und deren Nutzung sehr effektiv: 95 % der deutschen Bevölkerung, die das Internet verwenden, setzen auf Google als Suchmaschine. 99 % dieser Suchenden sehen sich nur Ergebnisse an, die auf der allerersten Seite zu finden sind.

Funktionsweise von Google AdWords

Bei welchen Suchen gekaufte Werbung eingeblendet wird, hängt von den gewählten Keywords ab. Bei der Suche nach „online marketing ag“ wäre es etwa denkbar, Werbung von der Lars Bobach Online-Marketing AG zu finden. Die Anzeigen, die der Werbetreibende vorher festlegt, werden auf Wunsch auch nur bestimmten Personen angezeigt. Das können z.B. Suchende sein, die in Deutschland wohnen und zu einer bestimmten Uhrzeit suchen. Dies vereinfacht es, die Werbung zur Zielgruppe zu transportieren und nicht zu einer x-beliebigen Person.

Kosten von Google AdWords

Die Preise für Anzeigen sind variabel und arbeiten nach einem automatischen Auktionssystem. In der Praxis äußert sich dies dadurch, dass beliebte Suchbegriffe teurer im Einkauf sind als unbeliebte Varianten oder Synonyme. Abgerechnet wird am Ende über CPC – Cost per Click. Dieses Abrechnungsmodell für Onlinewerbung bedeutet, dass Werbung zwar immer angezeigt, aber nicht immer bezahlt wird. Ein Unternehmen, das Anzeigen schaltet, muss erst für diese Anzeige bezahlen, sobald eine Person auf die Werbung klickt oder tippt.

Damit die Kosten nicht aus dem Ruder laufen, legen Unternehmen Budgets fest. Diese sind tagesgenau einstellbar – sodass z.B. jeden Tag 1.000 Euro denkbar wären. Sobald das Budget aufgebraucht ist, hört Google auf, diese Anzeigen darzustellen. Google kommt seinen eigenen Kunden dabei durch intelligente Algorithmen und Verhaltensanalysen entgegen. Merkt Google AdWords z.B., dass Werbung an einem Dienstagvormittag weniger häufig geklickt wird als Freitagnachmittag, verschiebt das System das Tagesbudget automatisch dorthin, wo es effektiver genutzt wird.

Die Anzeige der Werbung in den Suchergebnissen hängt von der Zahlungsbereitschaft der Anzeigenkunden ab. Je mehr Geld Unternehmen für ihre Werbung ausgeben, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Anzeigen für Suchende eingeblendet werden. Damit ist es einerseits einfach, die Kosten zu kontrollieren. Andererseits lässt sich damit im Voraus schon recht exakt berechnen, wie häufig Werbung eingeblendet wird und wie effektiv sie damit am Ende wirklich ist.

[ssba]