Warum Unternehmen nicht auf Social Media verzichten sollten

Soziale Medien durchdringen die Gesellschaft immer weiter, es gibt kaum noch ein Vorbeikommen an Facebook, Instagram, Snapchat und Co.

Warum Unternehmen nicht auf Social Media verzichten sollten

So waren im Mai 2016 laut Statista etwa bereits 36,45 Millionen Deutsche auf Facebook angemeldet. Das ist beinah die Hälfte der Bevölkerung. Den größten Anteil nehmen dabei die Millenials ein, die Generation also, die zwischen Anfang der 1980er und der 2000er geboren wurde, aber auch ältere User finden sich zunehmend auf Facebook. Auch die Userzahlen auf anderen populären Plattformen steigen rasant. Für Viele sind die Social Networks zur News- und Inspirationsquelle Nummer Eins geworden. Wie viele Gründe fallen Ihnen dafür ein, weiterhin auf Social Media zu verzichten? Im besten Falle: keiner.

Ein Unternehmensblog allein bringt noch keinen Traffic oder Umsatz

Ein Firmenblog allein bringt wenig, wenn er nicht gesehen wird. Social Media bietet sich hier gleich aus mehreren Gründen an. Nachdem wir nun wissen, dass potentielle Kunden sich dort aufhalten und am ehesten erreichen lassen, beleuchten wir nun Aspekte, die für den Einsatz der Sozialen Medien sprechen.

Mit einer Präsenz in Social Media kann Ihre Zielgruppe Sie schneller finden und sich mit Ihnen verbinden. Die Sozialen Plattformen haben die Unternehmenskommunikation grundlegend verändert. Waren Unternehmen früher unerreichbar, wird heute mit den Kunden auf Augenhöhe kommuniziert. Dies birgt Risiken, aber auch viele Chancen. Hier gilt es authentisch zu sein und die richtigen Inhalte zu posten. Als Unternehmen ist es wichtig sich um die eigenen Follower gut zu kümmern, denn dabei handelt es sich um potentielle Kunden. Dies bedeutet, dass auch Useranfragen zwingend beantwortet werden müssen – und zwar in einer angemessenen Zeitspanne. Ein zusätzlicher Benefit ist eine höhere Kundenbindung und Markentreue.

Ein weiterer Grund für Social Media ist der zunehmende Traffic. So lassen sich etwa kosteneffektive Anzeigen mit einem extrem präzisen Targeting auf Facebook beispielsweise schalten, die die User direkt auf eine Landingpage oder den Blog führen. Darüber hinaus führen die Erwähnungen und Shares zu einem verbesserten Ranking und wirken sich somit positiv auf die Sichtbarkeit der Website aus. Über Social Media können wir also Traffic auf unseren Blog generieren und diesen wiederum mit Social Buttons ausstatten, so dass Beiträge von Usern geteilt werden können.

Das passende Netzwerk finden und präsent sein

Mit ein wenig Recherche lassen sich passende Plattformen für jedes Unternehmen schnell ausmachen. Facebook allerdings kann und sollte aber aufgrund der hohen Mitgliederanzahl immer mit von der Partie sein. Instagram, Twitter, Snapchat oder Pinterest sind spezieller und nicht jede eignet sich für jedes Unternehmen. Bei Instagram beispielsweise sind die drei größten Themen Fitness, Fashion und Food („Die 3 Fs“ genannt). Zugegebenermaßen sind dort aber auch Autos, Reisen und natürlich Fotografie von großer Bedeutung. Pinterest ist kein Soziales Netzwerk in dem Sinne, sondern eher ein Traffic-Generator und eignet sich beispielsweise für Interior, DIY, Rezepte oder Gärtnern. Auch die Demographie ist von Netzwerk zu Netzwerk stark unterschiedlich. Trauen Sie sich ruhig einmal in die Thematik einzutauchen – es lohnt sich. In der folgenden Infografik finden sich grundlegende User-Statistiken auf den relevantesten Plattformen.

Ein Klick auf das Vorschaubild führt zur vollständigen Grafik:

Es ist heutzutage für die meisten Unternehmen im Grunde genommen zur Pflicht geworden, auf einem Sozialen Netzwerk vertreten zu sein. Nicht nur, dass die Zielgruppe sich dort finden lässt, sie erwartet Unternehmen auch dort. Wer sich nicht durchringen kann oder Social Media weiterhin für eine vergängliche Erscheinung hält, wird in Zukunft gegenüber der Konkurrenz benachteiligt sein.

 

 

[ssba]